Im Umgang mit Künstlicher Intelligenz wird häufig nach ethischen Vorgaben und Leitlinien gefragt. Diese Fragen begegnen uns in den Medien, im Gespräch mit Kunden, im privaten Umfeld. Und wir selbst reflektieren regelmäßig unsere Arbeit.

Ethische Grundsätze zu definieren ist schwer

Bereits zur Gründung der Splitbot GmbH hat unser Team gemeinsam Leitlinien erarbeitet. Dabei fiel auf: Auch wenn ein gemeinsames Verständnis von Moral und Ethik vorherrscht, ist die Auslegung in manchen Teilbereichen unterschiedlich.

KI hat kein Gew\u00issen

Klar ist: Keine Software, ob mit KI oder ohne, hat aus sich selbst heraus ein Verständnis für Ethik. KI ist im Kern nicht viel mehr als sehr, sehr präzise Statistik. KI ermittelt Wahrscheinlichkeiten auf Grundlage von Daten. Ethische Vorgaben müssen durch Menschen erfolgen.

Das Trainingsdaten-Problem

Eben diese Daten sind die Ursache für das gelegentlich unethische Erscheinen von KI-Programmen. Wird eine KI zur Auswahl von Bewerbenden nur mit Daten von männlichen Bewerbern angelernt, ist sie nicht in der Lage, weibliche Bewerberinnen gleichrangig zu berücksichtigen.

Zusammenarbeit mit der Universität zu Lübeck

Umso dankbarer sind wir für die Zusammenarbeit mit Prof. Dr.-Ing. Christian Herzog und den Studierenden des Technikethik-Studiengangs der Universität zu Lübeck. Wir freuen uns auf den intensiven Austausch und die Betrachtung der Thematik aus unterschiedlichen Blickwinkeln.